AFF - PABLO NERUDA SCHULE - 087_PERSPEKTIVE_PRAGER STRASSE
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Das Wettbewerbsgebiet ist durch die städtebauliche Entwicklung der 1970iger Jahre zwischen der Innenstadt und der Alten Messe gekennzeichnet. Diese wird durch eine weiträumige Komposition aus Punkthochhäusern, Flachbauten und Wohnscheiben bestimmt. Ziel des Entwurfes ist es, eine architektonische Lösung anzubieten, welche der räumlichen Struktur der Umgebung entspricht und sich als städtebaulicher Eingriff selbst klar definiert.

Anliegen des Entwurfes ist es weiterhin, für die sich arrondierenden Nutzungen Grundschule, Gymnasium und Sporthalle eine zentrale Adresse zu schaffen, welche gleichzeitig die Eigenständigkeit der verschiedenen Eingänge wahrt. So entstand die Idee eines städtischen Platzes, um den sich die Baukörper gleichberechtigt gruppieren. Da diese Platzfläche nur halb öffentlich ist, wird sie auf das Niveau des Erdgeschosses der Bestandsgebäude des Anton-Philipp-Reclam-Gymnasiums angehoben. Wenn die Sporthalle zur Minimierung ihrer Hüllfläche zum Teil eingegraben wird, entsteht genügend Aushubmaterial, um diese Auffüllung herzustellen.

Die Fläche des hochbaulichen Eingriffs wird mit den stark funktional geprägten Freiflächen zu einem klaren Rechteck begrenzt, welches den umgebenden Freiflächen ermöglicht, sich eher landschaftlich in den Stadtraum einzuordnen, der sich entlang der Bahnanlagen bzw. im Zusammenhang mit der Gestaltung um den Bayrischen Bahnhof entwickelt.

Nach Abbruch der bestehenden Pablo-Neruda-Grundschule ist nördlich des entstehenden Schulkomplexes auch eine neue Bebauung denkbar. Unter Berücksichtigung der beschriebenen städtebaulichen Qualität des Gebietes wird hier aber darauf verzichtet und zwischen dem Stadtteilzentrum und dem zukünftigen Übergang über die Bahnanlage ein städtischer Freiraum angeboten, welcher die Funktionen des Stadtteilzentrums ergänzt.