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Standort: Am Brühl, Weimar

HauptnutzflächeNF 18 m2
Bruttorauminhalt
BRI 41 m3

Sequenz 8 - Ein Raum für Arbeit
Die Situation ist durch ein Lagergebäude, als Fachwerkbau mit Ziegelverfüllung scheinbar schnell beschrieben. Jedoch ist der gemietete Teil Bruchstück einer langsam gewachsenen und verwachsenen örtlichen Werkstättenstruktur von der Jahrhundertwende bis in die Gegenwart. Ein für diese Belange typisches additives Bauen prägt das Quartier. Damit ergibt sich ein Gesamtbild des Brühls aus einer Vielzahl von Teilen.
Ziel war eine Komprimierung vorhandener Ressourcen. Zwei Fenster und zwei Heizkörper galt es aus dem bestehenden Raumgefüge zu substituieren. Damit entstand ein temporärer Arbeitsraum zur Nutzung in den Wintermonaten. Die Metapher der filmischen Sequenz wurde zum Leitmotiv. Architektonischer Raum ohne eigenen Anfang und Ende. Immer Bezug nehmend auf Ereignisse vorher und nachher. Die Ausprägung eines „endlosen Fensters“ diente dem Motiv. Statisches Grundgerüst bildet eine EURO-Paletten Einheit (1,25X2,50). Die Verbindungen der vorgefertigten Elemente sind mit Schloßschrauben realisiert, die innere Haut bildet 4 mm Birkensperrholz.
Tritt eine Sequenz mit anderen Sequenzen und Ausschnitten in Kontakt wird sie zur Szene.

Tragstruktur: Leihpaletten, Schloßschrauben M8
Innenhaut: 4 mm Pappelsperrholz für Wand und Decke, 10 mm Pappelsperrholz für Boden
Fenster: 4 mm Acryl, 10 mm Kautschukband