BLICK VOM UFER_©TJARK SPILLE
BAUKÖRPERSTAFFELUNG ZUM WASSER_©TJARK SPILLE
AUFWEITUNG ZUM WASSER_©TJARK SPILLE
KOPFBAU MIT SCHALLSCHUTZLOGGIEN_©TJARK SPILLE
ZONIERUNG DES GEMEINSCHAFTLICHEN GARTENS_©TJARK SPILLE
ERHÖHTE TERRASSE MIT GESCHÜTZTEM PATIO DER KITA_©TJARK SPILLE
BLICK VOM INNENHOF_©TJARK SPILLE
LOGGIA MIT ERSCHLIEßUNGSBEREICH_©TJARK SPILLE
EINGANGSBEREICH MIT ELEMENTIERTER FASSADE IN SICHTBETON _©TJARK SPILLE
LUFTAUFNAHME_©TJARK SPILLE
projecticon

WOHNKOMPLEX_MIT DREIER FRENZEL

  • BERLIN
  • STATUS: REALISIERT BGF: 15.870 m²
    JAHR: 2017 – 2023

Der Neubau an der Mole ist wichtiger Bestandteil der Quartiersentwicklung am Berliner Ostkreuz. Als Hybrid aus gewerblicher Nutzung und Wohnraum schließt der Bau nicht nur an die Kernzonenentwicklung zum Ostkreuz an, sondern verbindet sich auch mit den baulichen Wohnstrukturen Stralaus. In dieser Verantwortung präsentiert sich ein Baukörper, der zur Ringbahn abschirmt, sich zum Ufer öffnet, an das neu entstehende Wasserhaus anschließt und zum Glaswerk hin einen markanten städtebaulichen Kopf ausbildet.

Das Gebäude beherbergt neben 169 Mietwohnungen auch Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss und eine neue Kindertagesstätte. Die 1- bis 5-Zimmerwohnungen sowie eine innovative Wohneinheit verzahnen sich im Grundriss, sodass alle Wohneinheiten einen Blick auf das Wasser haben. Eine besondere Qualität entsteht durch die drei großen, zur Bucht hin geöffneten Wohnhöfe des Baukörpers, die sich zum Wasser hin zurückstaffeln. Durch die vorhandene Muldenlage und Nutzung der Topografie konnte im Untergeschoss eine zusätzliche Einheit realisiert werden, die Platz für eine Kita mit 48 Kindern aus der Nachbarschaft bietet. Diese Einheit verfügt über einen abgetrennten Gartenbereich sowie einen kleinen privaten Patio. Über der Kita ist ein weiterer, für die Bewohner:innen nutzbarer Wohnhof entstanden, der Raum für ein kommunikatives Miteinander bietet.

Die rötliche Putzfassade und die metallisch schimmernden Oberflächen der bodentiefen Fensterelemente und Brüstungen erheben sich über der elementierten Fassade in Sichtbeton, die einen ablesbaren, robusten städtischen Sockel formt.