MINIMALTRANSFORMATION
Die Transformation der Stadtwirtschaft positioniert sich als Aktivator des Weiternutzens und Weiterbauens – gegen Abriss und Ersatzneubau. Anstatt das Quartiers in eine homogene Hülle zu packen wurde hier ein vielfältiges, durchlässiges und wandelbares Quartier geschaffen, das sowohl gestalterisch als auch funktional auf Zukunft angelegt ist.
Ziel der Minimaltransformation war es, eine ressourcenschonende, robuste und einfache Architektursprache zu entwickeln, die die Qualitäten des Bestands herausarbeitet und ihn gleichzeitig in neue funktionale Zusammenhänge überführt. Die Strategie beruht auf dem Prinzip der niedrigschwelligen Sanierung: Eingriffe erfolgen nur dort, wo sie technisch notwendig oder funktional sinnvoll sind. So konnten Materialeinsatz, Energieverbrauch und Kosten minimiert – und dennoch neue Raumqualitäten geschaffen werden.