projecticon

CLAY SCHULE_2.PREIS

  • BERLIN
  • WETTBEWERB
    BGF: 19500 m2
    BRI: 85600 m3

Das Wettbewerbsgrundstück im Ortsteil Rudow befindet sich in einem heterogenen Umfeld, welches von „stadtpheripheren“ Nutzungen gekennzeichnet ist. Das Grundstück markiert die Schnittstelle von offener Bauweise des „Naherholens und Einfamilienwohnens“ im Süd-Westen und zur Industrie-und Gewerbelandschaft mit dazugehöriger Infrastruktur im Nord-Osten. Der Entwurf orientiert sich an der städtebaulichen Struktur seiner heterogenen Umgebung und versucht zum südlichen Neudecker Weg eine Verbindung von addierbaren Baukörpern und Freiräumen zu schaffen. Die Positionierung der Baukörper stellt dabei zahlreiche Bezüge zu den angrenzenden Freiräumen her. Dabei entstehen Freiflächen unterschiedlichen Charakters mit hohen Qualitäten, die durch ihre jeweilige Nutzung bestimmt werden. Sie bieten den Schülern abwechslungsreiche Freiräume zur Adressbildung, zur Erholung und zum Sport als Teil des pädagogischen Ensembles. Die Basis des Entwurfs des Schulneubaus bildet die Abfolge dreier kompakter Schulhäuser, die durch den zentralen Erschließungs- und Atriumraum direkt miteinander verbunden sind. Ausgehend von dem Funktionsgefüge der Clay-Schule mit seiner Clusterorganisation schafft der Entwurf einen Grundmodul, das sich hinsichtlich Situation und Gruppierung variieren lässt. Bewusst werden gleichwertige Bauteile als identifizierbare Einheiten herausgearbeitet. Das neue Schulgebäude bildet mit der Doppelsporthalle ein eigenständiges Ensemble und gibt diesem die Identität einer Schullandschaft.