projecticon

LEW TOLSTOI SCHULE

  • BERLIN
  • STATUS: IN PLANUNG
    BGF: 1.540 QM
    JAHR: 2016-

Das Wettbewerbsgrundstück im Ortsteil Karlshorst befindet sich in einem Umfeld, welches überwiegend von kleinteiliger Baustruktur hauptsächlich durch Wohnnutzung umgeben ist. Der bestehende und neue Gebäudekomplex der Lew-Tolstoi-Schule ist ein eigenständiger städtebaulicher Baustein, welcher durch die weitere Verdichtung der Wohnbebauung, vollumfänglich von dieser umschlossen wird. Insofern bezieht sich die ergänzende städtebauliche Setzung der Schulerweiterung und Sporthalle auf das Gebäudeensemble selbst, mit dem Ziel , einen optimal nutzbaren schulischen Außenraum mit Sportflächen zu schaffen. Der markante Schultypenbau SK Berlin ist durch einen einfachen Riegelbau mit im Osten platzierten Anbau als Treppenhaus und Nebenfunktionen gekennzeichnet. Der bestehende „Riegelappendix“ wird für den Ergänzungsbau typlogisch aufgegriffen. Aus dem bestehenden Anbau entwickelt sich der neue Ergänzungsbau. Durch eine gemeinsame Fassadenhülle verbindet sich Alt-Neu, der bestehende Schulriegel bleibt klar lesbar. Die Schulerweiterung führt somit die IV-Geschoßigkeit des Bestandes fort und treppt sich zu der benachbarten Wohnbebauung zu einem kompakten III-geschossigen Baukörper ab. Eine maßstäbliche Annäherung soll bewusst erreicht werden. Die Platzierung bietet baulich-wie-funktionale Vorteile, zum einem wenig Eingriffe bei möglichen laufenden Betrieb und zum anderen eine Nutzung des Bestandtreppenhauses auch für den Erweiterungsbau. Alle Geschosse von Alt und Neu werden miteinander verbunden, durch die Verortung eines Aufzuges an der Nahtstelle zwischen Beiden , ist der gesamte Schulbau barrierefrei erreichbar. Durch die beschriebene städtebauliche Setzung entsteht auf der Nordost-Seite zwischen Bestand und Ergänzung ein neuer kleiner Vorplatz mit Adresse des gewünschten neuen barrierefreien Haupteinganges.