projecticon

ERWEITERUNG DER JOHANN-STRAUß-GRUNDSCHULE

  • BERLIN
  • STATUS: WETTBEWERB_2.PREIS
    BGF: 1.995 QM
    JAHR: 2011

Das gestaltgebende, städtebauliche Charakteristikum des Wettbewerbsbereichs ist die offene Bauweise der Ein- und Mehrfamilienhäuser. Das Gegenüber bilden großmaßstäbliche, teilweise differenzierte Baukörper und Wohnriegel des Studentenwohnheims. Der Entwurf vermittelt in eben diesem Spannungsfeld zwischen den Maßstäben. Es sieht die städtebauliche Qualität des Ortes im Solitär und im fließenden Freiraum.

Die Bestandsschulbauten an der Cecilienstraße, der geplante Schulneubau und das neue Sportfunktionsgebäude positionieren sich immer in Verbindung mit klaren eindeutigen Freiraumbezügen. Dabei werden alle Neubauten so gesetzt, das vorhandenes Großgrün unangetastet bleibt. Es entstehen 2 Plätze, die durch den jeweiligen Charakter ihrer Nutzung bestimmt werden. Sie beschreiben im urbanen Pixelnetz einen Ort, in dem die Schüler abwechslungsreiche Freiräume zur Erholung und zum Sport vorfinden.

Die Konstellation von jeweils 2 Gebäuden mit dazugehörigen Außenbereichen vereint die Bestandsschulanlage mit der geplanten Schulerweiterung. Durch das Wechselspiel von kleinteiligen, geschützten Freiräumen und in die Landschaft eingebetteten Baukörpern, entsteht eine Schulanlage mit einzigartiger Lernlandschaft, die für Schüler, Lehrer und Eltern der Johann-Strauß-Grundschule Raum für musikalische und andere schulische Aktivitäten bereithält.